Tipps für Schlösser und Burgen im Burgenland

Das Schloss Esterházy

Das Schloss Esterházy liegt in Eisenstadt, das die Hauptstadt des Burgenlandes ist.
Es ist eines der schönsten Barockschlösser Österreichs und gibt Einblick in ein ehemals glanzvolles Leben am Hofe. Klare, fast schon strenge Linien von außen, jedoch innen finden Sie den, mit detaillierten Fresken verzierten Haydn Saal. Der ganze Komplex enthält, neben dem Hauptgebäude, noch eine Schlosskapelle und ehemalige Stallungen, mitsamt dem Hauptwachhaus. Langsame und vorsichtige Um- und Ausbauten sind seit 2010 im Gange.

Der weitläufige Schlossgarten hinter dem Barockbau gehört zu den bedeutendsten Garten- architektonischen Denkmälern in Österreich. Er ist ein öffentliches Naherholungsgebiet und ewiger Magnet für Besucher. Die Natur, die geschickt mit gestalterischen Elementen verwoben wurde. An jeder Ecke ein Plätzchen zum Genießen. Mittendrin befindet sich die „Orangerie“, mit ihrem einzigartigen Ambiente.

Die Burg Forchtenstein

Die Burg Forchtenstein ist eine spätmittelalterliche Burg in der gleichnamigen Gemeinde Forchtenstein, im nördlichen Burgenland in Österreich. Sie ist als eines der bedeutendsten Wahrzeichen des Burgenlandes auf den Ausläufern des Rosaliengebirges gelegen und dominiert den Blick von der Ebene in Richtung Westen.

Die Ursprünge der mächtigen Anlage reichen bis in die Jahre um 1300 zurück, als die Mattersdorfer Grafen eine neue Wehranlage hoch über dem Wulkatal errichteten. Im Bergfried, der die Anlage überragt und zum ältesten Mauerbestand der Burg zählt, ziert noch heute das Wappen der Mattersdorfer Grafen den Schlussstein des gotischen Gewölbes. Mitte des 15. Jahrhunderts starb das Geschlecht im Mannesstamm aus und die Burg kam für rund 170 Jahre in den Besitz der Habsburger, die sie an die Grafen von Weißpriach und Hardegg verpfändeten. In dieser Zeit erfuhr die Burg keine wesentlichen baulichen Veränderungen. Im Jahr 1622 erhielt Nikolaus Esterházy, Stammherr der Esterházy, im Tausch die Burg von Kaiser Ferdinand II., und die Esterházy erhielten den Grafentitel.
Heute ist die Burg im Besitz der Esterházy Privatstiftung und zeigt neben dem Schloss Esterházy in Eisenstadt die Geschichte und die Schätze des alten Adelsgeschlechtes.

Sie sollten sich dieses Prachtstück auf jeden Fall ansehen!

Die Burg Lockenhaus

Die Burg Lockenhaus ist eine Burg und mittelalterliche Festung im Güns-Tal im südöstlichen Teil von Lockenhaus, im Burgenland, im Osten Österreichs. Burg Lockenhaus liegt 368 Meter über dem Meeresspiegel. Die Burg wurde um 1200 im romanischen und gotischen Baustil errichtet und hieß anfangs ”Leuca” oder Léka. Sie ist Teil des Naturpark Geschriebenstein.

Wenn man etwas über diese Burg hört, denkt man sofort, dass es sich um eine Ordensburg handelte oder die Burg als Herberge und für geheime Kulthandlungen von Ordensrittern diente. So wurde die Geschichte übermittelt.

Während des ersten Weltkrieges und der darauffolgenden Zeit gab es bis 1921 keine Veränderung des Burgstatus. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Burg unter der Roten Armee wieder aufgebaut. Im Jahr 1968 kauften Professor Paul Anton Keller und seine Frau Margaret das Schloss Lockenhaus, das zu dieser Zeit zerstört wurde. Vor der Restaurierung starb Professor Keller. Seine Frau arbeitete jedoch weiter, vollendete die Arbeit und benannte das Schloss zu Ehren ihres Mannes in ”Prof. Paul Anton Keller Stiftung – Schloss Lockenhaus” um. Ein Stiftungsrat, der im Juli 1980 gegründet wurde, hat mehr als nur die Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Eugene Horvath, ein pensionierter General und ein Finanzberater, hat wesentlich zu den Aktivitäten des Trust beigetragen. Das Schloss ist die Kulisse für die mittelalterlichen Szenen in Rudolf Steiners Mysterienspiel “Die Probe der Seele”. Bestimmt eines Besuches würdig!

Das Schloss Kobersdorf

Auch dieses Schloss gelangte einst durch Verkauf in den Besitz der Mattersdorf-Forchtensteiner. Mit dem Tod von Martha Bolldorf-Reitstätter in 2001, im Alter von 89 Jahren, ging das Schloss in seinem jetzigen Zustand an ihre Tochter Anna Schlanitz über. In der Kapelle finden vereinzelt Messen statt (beispielsweise Seelenmessen, Maiandacht); darüber hinaus besteht die Möglichkeit, diese für Hochzeiten und Taufen zu mieten.

Ein schöner und geruhsamer Ort mit einem hübschen kleinen Schlösschen.

Burg Bernstein und die Burg Schlaining

Hoch über dem Tauchental ist sie die höchstgelegene Burg des Burgenlandes. Burg Bernstein in Bernstein, im Burgenland wurde im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt.
Es handelt sich um ein weitläufiges Gebäude, das zwischen 1529 und 1532 von den Türken belagert wurde. Da es den Belagerungen standhielt, wurde es zur Fluchtburg umgebaut. Durch eine Explosion des Pulvermagazines im Jahre 1617 wurde das Gebäude beschädigt und anschließend barockisiert. Sehenswert ist der Rittersaal, aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, der eine prachtvolle Stuckdecke besitzt.
Heute ist die Burg ein Hotel mit Restaurant. Die Alchimistenküche und die Folterkammer aus dem 16. Jahrhundert können besichtigt werden.

Die Burg Schlaining liegt am Stadtrand von Stadtschlaining im Burgenland. Das Friedensmuseum dieser wunderschönen Burg präsentiert im Burgkeller, im „Schwarzen Hof“, sowie im ersten und zweiten Obergeschoß des Ostflügels, eine Dauerausstellung rund um die Kriegs- und Konfliktgeschichte.